Parodontologie

Parodontologie - Spezialistinnen in der Hamburger Innenstadt

Parodontologie
Die Parodontologie ist die Wissenschaft vom Zahnfleisch. Blassrosa und straff schmückt es im gesunden Zustand jedes Lächeln und ist zentraler Bestandteil des komplexen Zahnhalteapparates, der aus Zahnbett, Zahnfleisch und den Kieferknochen sowie den Haltefasern zur Verbindung von Zahnbett und Zahnwurzeln besteht. Parodontitis (im Volksmund auch Parodontose genannt) bezeichnet eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Hervorgerufen wird sie durch Bakterien. Es kommt dann zu lokalen Entzündungsreaktionen des eigenen Körpers am Zahnfleisch und am Kieferknochen, die bei dauerhaft-chronischen Zuständen den Kieferknochen abbauen. Bei fortgeschrittener Erkrankung kann es sogar zu Zahnverlust kommen. Zudem kann die Parodontitis als chronische Erkrankung Wechselwirkungen mit systemischen Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes mellitus haben. Parodontitis zu erkennen, vorzubeugen und wirksam zu behandeln, ist zentrales Anliegen und Kompetenz in unserer Zahnarztpraxis Poststraße in der Hamburger Innenstadt. Als anerkannte Spezialistinnen® der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) sind wir besondere Expertinnen auf diesem Gebiet und setzen uns tagtäglich mit dieser Thematik auseinander.

Primäres Ziel der Parodontitistherapie ist der Zahnerhalt. Nach einer grundlegenden und umfassenden Diagnostik werden die Wurzeloberflächen sorgfältig mit grazilen Instrumenten gereinigt. Für eine schmerzfreie Behandlung der Patienten werden die Zähne örtlich betäubt, was auch ohne Spritze mit einem speziellen Gel möglich ist. Nur in seltenen Fällen ist eine anschließende Antibiotikaeinnahme erforderlich.

Für ein langfristig stabiles Ergebnis erfolgt eine regelmäßige Nachsorge, die so genannte „Unterstützende Parodontitistherapie“. Hierbei werden in unserer Praxis zwei- bis viermal jährlich insbesondere die für die Zahnbürste nicht zugänglichen Bereiche unterhalb des Zahnfleischs gereinigt. Einmal jährlich werden die Zahnfleischtaschen gemessen, um rechtzeitig Veränderungen feststellen zu können und ggf. Präventivmaßnahmen einzuleiten. In wenigen Fällen sind vereinzelt Operationen am Zahnfleisch erforderlich. Hierbei werden erneut die Zahnwurzeln gereinigt und die Zahnfleischtaschen reduziert, um sie langfristig entzündungsfrei halten zu können. Bei vertikalen Knocheneinbrüchen kann der Knochen durch eigenes Knochenmaterial oder durch Wachstumsprotein wieder aufgebaut werden. Wir beraten in diesen Fällen gerne und bringen unsere Expertise in die Gespräche mit den Patienten ein.