Parodontale Rezessionen

Parodontale Rezessionen - Abhilfe in der Zahnarztpraxis Poststraße Hamburg Innenstadt

Parodontale Rezessionen, also Zahnfleischrückgang, gehören zu den häufigsten Problemen der Patienten, mit denen die Zahnarztpraxis Poststraße in Hamburgs Innenstadt zu tun hat. Dabei gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Ausprägungen der Rezession. Patienten werden vor allem dann schnell vorstellig, wenn der Rückgang des Zahnfleisches sichtbar wird. In Extremfällen kann es sogar vorkommen, dass Zahnhals und Zahnwurzel beim Patienten sichtbar werden. Dr. Sonja Sälzer und Dr. Wiebke Houcken sind mit ihrem Team dann auch aus ästhetischen Gründen gefragt.

Wie bei allen Zahn- und Mundraumerkrankungen sind die beiden Zahnärztinnen auch bei der Konfrontation mit parodontalen Rezessionen zunächst mit Bestandsaufnahme, Kontrolle und Ursachenforschung beschäftigt. So gibt es diverse Gründe, die einen Zahnfleischrückgang bewirken können. „Von mangelhafter Mundhygiene über zu viel Putzdruck mit der Zahnbürste bis hin zu Zahnfleischschwund als Folge einer Parodontitis gibt es einige potenzielle Ursachen, die sich nur durch eingehende Untersuchungen diagnostizieren lassen“, sagt Dr. Sonja Sälzer.

Selbst wenn der Zahnfleischrückgang manchmal noch nicht optisch erkennbar ist, berichten Patienten auch in der Praxis Poststraße von weiteren Symptomen. Durch den Gingivaschwund, also den Zahnfleischrückgang, werden oft Zahnhälse und Wurzelanteile freigelegt, was sie empfindlicher für äußere Reize macht. „Wärme und Kälte, Druck oder auch Süßes und Saures lösen für die Betroffenen dann eine ungewohnte, negative Empfindung aus“, erläutert Dr. Sonja Sälzer. Durch die veränderte Struktur werden die äußeren Reize viel schneller nach Innen geleitet.

Die fachkundigen Hamburger Ärztinnen begutachten und bewerten zunächst Parodontale Rezessionen und vermessen sie. Zahnfleischrückgang von 1-2 Millimeter ist in Deutschland im Erwachsenenalter weit verbreitet. Es gibt aber auch Extremfälle mit einem Schwund von bis zu 10 Millimetern. Die Rezessionen kommen häufiger lippenseitig vor als auf der Zungenseite. Der Grund dafür ist, dass der lippenseitige Bereich größeren mechanischen Belastungen (z.B. Putzen) ausgesetzt ist und die Knochenlamelle dort erheblich dünner ist. Am häufigsten sind Eckzähne und die Prämolaren, also die kleinen Backenzähne, betroffen.

Dr. Sonja Sälzer und Dr. Wiebke Houcken beraten in ihrer Zahnarztpraxis täglich Patienten, sobald die Ursache für die Rezessionen feststeht. Minimaler Zahnfleischschwund benötigt meist keine Behandlung, es reichen Tipps zum richtigen Zähneputzen. Bei stark sichtbarem, also ästhetisch störendem Zahnfleischschwund können chirurgische Eingriffe hilfreich sein, bei denen angrenzende Zahnfleischbereiche verschoben oder an anderer Stelle entnommenes Zahnfleisch transplantiert wird. Auch eine Gewebetransplantation ist eine Möglichkeit. „Ist die Rezession durch eine Zahnfehlstellung verursacht, kooperieren wir mit kieferorthopädischen Praxen“, so Dr. Sonja Sälzer.

Zahnfleischrückgang und seine Folgen